Bei der WM werden die deutschen Frauen gegen Spitzenteams keine Chance haben. Mehr Mädchenteams und neue Strukturen sollen das möglichst bald ändern.

Wenn ab dem 9. April in Tschechien zum ersten Mal eine Eishockey-Weltmeisterschaft ausgetragen wird, reisen einige Legenden an: die 35-jährige US-Kapitänin Hilary Knight, die bereits 15 WM-Medaillen geholt hat, neun davon in Gold. Die 38-jährige finnische Verteidigerin Jenni Hiirikoski, die ihre 17. WM spielt. Oder Kanadas Torhüterin Ann-Renee Desbiens, die mit bereits 20 Siegen bei WM-Spielen kurz davorsteht, einen Rekord zu brechen.

Es wundert nicht, dass die größten Namen im Frauen-Eishockey aus den USA, Finnland und Kanada kommen. Die drei Nationen sind die mit Abstand erfolgreichsten. „Obwohl wir in den vergangenen Jahren einen großen Schritt gemacht haben, sind wir den Top-Nationen nicht nähergekommen“, sagt DEB-Sportdirektor Christian Kü­nast klar. In etwa auf Augenhöhe dagegen sieht er das deutsche Team mit Nationen wie Schweden und Japan, auf die die DEB-Auswahl in der Gruppenphase trifft.

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